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Besitzervereinigung
Die Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen vertritt die Interessen der Besitzer und Züchter auch in der Mitgliederversammlung, im Vorstand und in den Kommissionen des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen, dem Dachverband. Sie hat ihren Sitz in der Rennbahnstr. 154 in 50737 Köln-Weidenpesch, Tel. 0221/7409759. Die Aufnahmegebühr beträgt einmalig 50 €, der Grundbeitrag 100 € (bis zu 5 Pferden). Rat und Beistand sowie günstige Gruppenversicherungen eingeschlossen. Weitere Informationen finden Sie unter www.besitzervereinigung.de.
Rennvereine
Pferderennen werden in der Bundesrepublik ausschließlich von Rennvereinen veranstaltet. Warum das so ist, das ist eine der Fragen, die sich wohl jeder Rennsportneuling eines Tages stellt. Die Antwort hängt damit zusammen, daß die wichtigste Finanzierungsquelle für den Pferderennsport der Wettbetrieb ("Totalisator") ist. Ihn darf längst nicht jeder betreiben. Wer, das sagt § 2 Abs. 1 der Ausführungsbestimmungen zum Rennwett- und Lotteriegesetz: "Zum Betrieb eines Totalisators darf nur ein Renn- oder Pferdezuchtverein (Verein) zugelassen werden." In diesem Zusammenhang ist der Gesichtspunkt wichtig, daß die Rennen als Leistungsprüfungen den vom Tierzuchtgesetz geforderten Auslesemechanismus für die Zucht liefern. Während in anderen Bereichen der Tierzucht der Staat die Leistungsprüfungen in seiner Regie (und auf seine Kosten) durchführt, hat sich für die Vollblutzucht eine Lösung ergeben, bei der die Rennvereine die Aufgabe übernommen haben und als Finanzierungsinstrument dafür den Wettbetrieb einsetzen dürfen. Sie dürfen rund 25 Prozent der Umsätze vereinnahmen, wovon sie mindestens 70 Prozent in Gestalt von Rennpreisen auszuschütten haben. Der Rest wird zur Deckung der Betriebskosten verwandt, zusammen mit anderen Einnahmen des Vereins. Der erste Rennverein konstituierte sich schon 1822 in Bad Doberan - zu einer Zeit, als an anderen organisierten Sport in Deutschland noch gar nicht gedacht wurde. Die Aktivitäten der Rennvereine in Deutschland sind ein weiteres Beispiel dafür, wieviel private Vereine für die Gesellschaft leisten. Denn neben den Leistungsprüfungen "produzieren" die Rennvereine gleichzeitig ein Freizeitangebot, das alljährlich von Millionen von Besuchern angenommen und genossen wird. Zudem sind die Rennbahnen "grüne Lungen" der Ballungsgebiete.
Deutscher Trainer- und Jockeyverband
Trainer oder Reiter von Galoppern sind überwiegend Professionals. Ihr gemeinsamer Berufsverband ist der Deutsche Trainer- und Jockey-Verband, Rennbahnstr. 154, 50737 Köln. Der Verband vertritt die Interessen der Trainer und Berufsrennreiter auch im Direktorium. Berufstrainer kann werden, wer die Pferdewirtschaftsmeisterprüfung im Teilbereich Galopprenntraining abgelegt hat. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit einer "Lizensierung durch den Fachverband". In letzterem Fall gelten jedoch zusätzliche strenge Zulassungskriterien.
Eine Berufsrennreiterlizenz kann erhalten, wer nach der Ausbildung zum Pferdewirt -Schwerpunkt Rennreiten die Pferdewirtprüfung absolviert hat. Die Ausbildung beträgt drei Jahre und kann auf Antrag (bei abgeschlossener Berufsausbildung) auf zwei Jahre verkürzt werden. Wer Pferde liebt und Passion für den Galopprennsport hat, dazu nicht über 50 Kilo wiegt und sportlich veranlagt ist, für den ist es ein reizvoller Beruf. Dies gilt besonders für männliche Ausbildungsplatzbewerber, die sehr gesucht sind.
Verband deutscher Besitzertrainer
Besitzer von Rennpferden haben auch die Möglichkeit, ihre Pferde selbst zu trainieren und unter eigener Lizenz starten zu lassen. Voraussetzung ist das Ablegen der einschlägigen Prüfung. Ein Besitzertrainer darf aber nur solche Pferde trainieren, die ihm selbst, seinem Ehegatten, seinen Eltern, seinen Geschwistern oder seinen Kindern gehören. Über weitere Einzelheiten informiert der Verband (Adresse: Moorbeker Str. 35, 26197 Großenkneten, Fax 04435/61 66).
Verband Deutscher Amateur-Rennreiter
Nicht nur Profis dürfen Galopper im Rennen reiten, sondern auch Amateure mit Lizenz.
Voraussetzungen:
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2jährige Reitausbildung, |
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mindestens 1/2 Jahr Trainingsreiten von Rennpferden mit rennmäßigen Galopps, |
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Bestätigung von einem verbandsgenannten Trainer, daß der Prüfling in der Lage ist, an Rennen teilzunehmen, |
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eine Prüfung in Theorie und Praxis. |
Die Amateure sind im Direktorium durch ihren Verband vertreten, der über alle weiteren Details gerne informiert.
Adresse:
Verband Deutscher Amateur-Rennreiter e. V.
Im Mediapark 8, 5. OG
50670 Köln
Tel.: +49 221 2587-144
Fax: +49 221 2587-195
www.amateurrennsport.de
info@amateurrennsport.de
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